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Die Produktion bei Ecocool: ein Fokus liegt auf Nachhaltigkeit

Best Practices aus der Wirtschaft, Erneuerbare Energien, GREEN CLIMATE, GREEN ENERGY, Klimaschutz, Nachhaltigkeit

Hier kommt bevorzugt Recyclingpapier in die Tüte

Bei EcoCool ist der Name Programm. Das Unternehmen entwickelt innovative Kühlverpackungs- und Isolierkonzepte und wurde dafür 1999 mit dem Bremerhavener Gründerpreis ausgezeichnet. Seit einiger Zeit liegt der Fokus des Betriebs auf der Entwicklung nachhaltiger Lösungen.

Überwiegend in Handarbeit und unterstützt von einem modernen Maschinenpark werden bei EcoCool Produkte für den Transport und die Logistik von frischen Lebensmitteln und Medikamenten hergestellt – seit geraumer Zeit möglichst auch ökologischen Ansprüchen entsprechend. „Von uns eingesetzte Materialien bestehen zum großen Teil bereits aus recycelten Rohstoffen oder eignen sich für Mehrweg-Verfahren“, erklärt Dr. Florian Siedenburg, Geschäftsführer des Unternehmens in zweiter Generation. Er gibt ein Beispiel: die von EcoCool vertriebene Innobox- und Innobag-Produktlinie. Diese basiert auf einem speziell geprägten, wiederverwertbaren Papier als Isolator und damit auf einem zu 100 Prozent auf Recyclingbasis hergestellten und darüber hinaus nachwachsendem Rohstoff. „Unsere Innobox ist eine umweltfreundliche Alternative zur herkömmlichen Einweg-Styroporbox und kann nicht nur einfach, sondern auch kostengünstig über den ganz normalen Papierabfall entsorgt werden“, so der Firmenchef.

Die Losung: innovative Lösungen

Ebenfalls eine Innovation im EcoCool -Sortiment ist die Tasche Smartcooler für den Postversand von temperaturempfindlichen Produkten. Durch eine gute Wärmedämmung und die Möglichkeit der Zugabe von Kühlelementen lassen sich mit ihr Kühl- und Trockenwaren gemeinsam und damit preiswert verschicken. Darüber hinaus besteht die Verpackung zu 80 Prozent aus recycelten PET-Flaschen. „So werden pro Kilo Rohmaterial – wir verbrauchen jährlich rund 15 Tonnen – rechnerisch 17,5 alte PET-Flaschen einer neuen Verwendung zugeführt“, nennt Florian Siedenburg Zahlen. Auch eigene Coolpacks bringt sein Unternehmen auf den Markt, auch auf Wasserbasis. „Der Verzicht auf Geliermittel zur Kühlung erlaubt es Endkunden, das enthaltene Leitungswasser ganz einfach im Ausguss zu entsorgen und die Folie dem Recycling zuzuführen“, betont er weiter.

Beschäftigte immer eingebunden

Nicht nur in der Produktentwicklung, sondern auch im Hinblick auf Herstellungsprozesse arbeitet EcoCool stetig daran, Ressourcen zu schonen. So wird der Stromverbrauch für die Produktion zu einem Großteil durch selbst produzierte Solarenergie abgedeckt. „Bei einem Erweiterungsbau, in dem wir nur Mieter sein werden, haben wir ebenfalls auf eine PV-Anlage bestanden“, so Florian Siedenburg. Der Strom, den sein Unternehmen zukauft, stammt ebenfalls ausschließlich aus regenerativen Quellen. Mehr noch: Die 2015 neu bezogene Betriebsstätte in Bremerhaven-Wulsdorf wurde in Holzrahmenbauweise errichtet. Für den Fuhrpark werden nur noch Elektro-Fahrzeuge angeschafft, in diesem Jahr kamen zwei neue hinzu. „Nachhaltigkeit gehört bei uns zur gelebten Firmenphilosophie. Unser Ziel ist es, jegliche Art der Verschwendung zu vermeiden, unsere Emissionen weiter zu reduzieren und gleichzeitig den Einsatz an Energie zu optimieren. Hier nehmen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine ganz entscheidende Rolle ein. Sie tragen unsere Bemühungen mit und wesentlich zu unseren bislang erreichten ‚grünen‘ Erfolgen bei“, sagt Florian Siedenburg. Nicht zuletzt zeigen das Aktionen wie das angebotene Bike-Leasing, der Klimahaus-Lauf und Spenden für Aufforstungsprojekte, die allesamt gut angenommen werden. Erst jüngst wurde EcoCool für seine nachhaltigen Leistungen in das Bremer Netzwerk „Partnerschaft Umwelt Unternehmen“ aufgenommen. Weitere Informationen unter: EcoCool


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