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Auf dem Weg in die Wasserstoffwirtschaft im Nordwesten

Das Hyways4Future Team gibt offiziellen Start des Förderprojektes bekannt – ab Januar 2021 können Anträge für Investitionen in Infrastruktur und Fahrzeuge gestellt werden. Auch Bremerhaven ist dabei

Der Nordwesten wird ab dem kommenden Jahr zur „Wasserstoff-Modellregion“. Ermöglicht wird dies über eine Förderung durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI). Jetzt können beim Projektträger Anträge zur Förderung von Elektrolyseuren, Speichern, Trailern, Tankstellen und sowie Brennstoffzellen-Fahrzeugen  gestellt werden. Der Koordinator des Modellprojektes, das Hyways4Future Team, lädt am 20. Januar 2021 ab 15 Uhr zu einer digitalen Auftaktveranstaltung ein, auf der weitere Details geklärt werden.

Vorangegangen war die erfolgreiche Teilnahme an dem Ideenwettbewerb „HyLand-Wasserstoffregionen in Deutschland“ des BMVI mit einem Konzept, das den Einsatz von Wasserstoff als alternative Energieart in der Metropolregion Nordwesten etablieren soll. Konkret geht es in dem Konzept darum, zunächst im Bereich der Mobilität regenerativ gewonnene Energie in Form von Wasserstoff zu nutzen – also beispielsweise für den Personennahverkehr in Wasserstoffbussen, für Reinigungsfahrzeuge oder für Schwertransporte. Mit dem Beschluss des BMVI, das Konzept für den Nordwesten mit 20 Millionen Euro zu fördern, wurde die Bedeutung dieses innovativen Ansatzes für die Energieversorgung in ganz Deutschland gewürdigt.

Im Fokus: Marktaktivierung und Projektentwicklung

Das HyWays4Future Projekt teilt sich in zwei Bereiche auf:

Bei der HyWays-Umsetzungsphase handelt es sich um ein sogenanntes Marktaktivierungsprogramm, für das aufgrund von Interessensbekundungen aus der Metropolregion Nordwest ein Gesamtinvestitionsplan erstellt wurde. Die Investitionen setzen sich aus den Bereichen Infrastruktur (Elektrolyseure, Speicher, Trailer und Tankstellen) sowie Fahrzeuge (Pkw, Nutzfahrzeuge, Busse, Lkw und Sonstiges) zusammen. Die Umsetzungsphase beginnt zum 01.01.2021 und ist auf 36 Monate ausgelegt. Hier müssen nun die einzelnen Partner, die eine Interessenbekundung eingereicht haben und deren geplante Investition in den Gesamtinvestitionsplan aufgenommen wurde, beim Projektträger Einzelanträge stellen.

Neben der Umsetzungsphase wird Hyways mit einem Innovationscluster begleitet. Dieses beinhaltet einen begleitenden Erfahrungsaustausch, in dem in Arbeitsgruppen einzelne Themen sowie Projekte weiterentwickelt werden. Die Teilnahme an den  Arbeitsgruppen ist grundsätzlich für alle Partner und Interessenten, auch außerhalb der Modellregion, offen und erwünscht. Das Ziel ist es, durch ein starkes Partnernetzwerk gemeinsam den Nordwesten zur Vorreiterregion für Wasserstoff zu machen.

Spielraum für weitere Investitionen gegeben

Grundsätzlich müssen die Anträge passend zum Gesamtinvestitionsplan gestellt werden. Dennoch sieht das HyWays4Future Team die Möglichkeit, in Einzelfällen einzelne Budgets zu verschieben. Dieses ist darin begründet, dass einige Investitionen über zusätzliche Förderrichtlinien laufen können (Beispiel: Förderaufruf für Abfallsammelfahrzeuge in 2020, Förderung für Busse in 2021). Insbesondere für Fahrzeuge wie Pkw, Busse, Lkw und Müllfahrzeuge wird noch ein gewisser Spielraum gesehen.

Die geplanten Investitionen wurden mit dem Projektträger abgestimmt und freigegeben. Damit können die einzelnen Akteure ab Januar 2021 über einen eigenen Zugang zum Easy Online die jeweiligen Investitionen beantragen und offiziell bewilligen lassen. Im Nachgang können die Investitionen getätigt werden. Für die Antragsphase empfiehlt es sich, frühzeitig Angebote einzuholen. Die Anträge müssen alle im ersten Halbjahr 2021 eingereicht werden. Nähere Informationen finden sich auf der Webseite des Projektes bzw. folgen bei der Kickoff-Veranstaltung.

Für Rückfragen oder Anmerkungen können Interessierte die Email-Adresse wasserstoff@ewe.de kontaktieren.

 


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