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Wasserstoff hautnah erleben – gemeinsam in die Zukunft

Gemeinsame Wasserstofftage der Metropolregionen Nordwest und Hamburg.

Die Voraussetzungen für die Erzeugung von Wasserstoff sind in Norddeutschland günstig. Hier liefert Wind die Energie zur Produktion, hier ermöglicht eine leistungsfähige Infrastruktur die Produktion und Weiterleitung in die Märkte. Der derzeit notwendige Import von Wasserstoff kann über die vorhandene Hafeninfrastruktur abgewickelt werden. Unter dem Motto „Wasserstoff erleben“ machen die Metropolregion Nordwest und die Metropolregion Hamburg nun im Rahmen der Wasserstofftage Nordwest 2022 vom 24. Juni bis zum 3. Juli gemeinsam ihre Expertise und Kompetenz einem breiten Publikum zugänglich.

Das Erreichen der Klimaneutralität bis 2045 als nationales Ziel ist nur möglich, wenn fossile Energieträger durch nachhaltige Alternativen ersetzt werden. Dabei kommt grünem Wasserstoff eine wesentliche Rolle zu. Er ist CO2-neutral und seine Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig: vom Energiespeicher über den alternativen Antrieb im Mobilitätssektor bis hin zum Erdgas-Ersatz und Energieträger in der Industrie. Die von der Metropolregion Nordwest vorigen Herbst veröffentlichte Wasserstoffstrategie wurde gemeinsam mit regionalen Akteuren aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft erarbeitet und zeigt eine regionale Perspektive für den Auf- und Ausbau der Metropolregion Nordwest zur Wasserstoffregion auf. Zudem dient sie als Grundlage für die Initiierung künftiger Projekte, Transferformate und Veranstaltungen.

Wasserstofftage bieten bunten Mix an Veranstaltungen und Anwendungsbeispielen

In Kooperation mit Bremenports GmbH & Co. KG, der Hochschule Bremerhaven und der WAB e.V. veranstaltet auch die BIS Wirtschaftsförderung in Bremerhaven zu diesem Thema am 29. und 30. Juni eine Vortragsreihe in lockerer Atmosphäre: es geht vor allem um die Bestrebungen und Aktivitäten der Seestadt auf dem Weg zu einer Klimaneutralität. Unterschiedliche Themenwelten zum Energieträger Wasserstoff werden hier verständlich erklärt und dargelegt. Auch die sportlichen Aktivitäten kommen nicht zu kurz: eine geführte Fahrradtour von 20km Wegstrecke führt ihre Teilnehmer am 02. Juli zu den „Wasserstoff-Hotspots“ und zeigt eindrucksvoll, wie sich die Seestadt immer weiter zu einem Kompetenzzentrum und zur Testregion für Wasserstoff entwickelt.  Experten berichten vor Ort, was sie mit dem unsichtbaren Element planen und aktuell aufbauen.

Auch die Metropolregion Hamburg erarbeitet aktuell eine gemeinsame Erklärung zur Profilierung der Metropolregion Hamburg als Zukunftsregion für erneuerbare Energien und grünen Wasserstoff. Ihre Verabschiedung ist für Mai geplant.

„Die Erstellung der Wasserstoffstrategie war erst der Anfang“, betont Nicola Illing, Geschäftsführerin der Metropolregion Nordwest. „Jetzt geht es darum, die vielfältigen Aktivitäten rund um das Thema Wasserstoff in der Region zu zeigen und damit die energetische Transformation in Norddeutschland zu unterstützen.“ Den Anfang sollen die Wasserstofftage Nordwest 2022 (24.06. bis 03.07.2022) machen. Diese richten sich an Interessierte aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltung ebenso wie an die breite Bevölkerung.

Kooperation der Metropolregionen: Der Norden geht gemeinsam in die Zukunft

Mit an Bord ist auch die Metropolregion Hamburg, denn es ist gemeinsames Ziel beider Regionen, den Norden als Zukunftsregion für erneuerbare Energien und grünen Wasserstoff auszubauen. „Vor dem Hintergrund der Weltlage und des fortschreitenden Klimawandels ist ein „urgent shift“ das Gebot der Stunde. Die Herausforderungen können wir nur gemeinsam mit vielen verschiedenen Playern effektiv und zügig meistern. Die Wasserstofftage machen das Thema Wasserstoff als Energieträger in der Öffentlichkeit greifbarer und vernetzen darüber hinaus die Wissenschaft mit Verwaltungen und Unternehmen“, erläutert Jakob Richter, Leiter der Geschäftsstelle der Metropolregion Hamburg. „Die Metropolregionen Hamburg und Nordwest unterstützen und ergänzen die Aktivitäten der Norddeutschen Wasserstoffstrategie“, machen Richter und Illing deutlich. „Insofern liegt es auf der Hand, dass die beiden benachbarten Metropolregionen kooperieren, um Erfolge und Aktivitäten im Bereich Wasserstoff sichtbar zu machen.“

Akteure, die für die Wasserstofftage Veranstaltungen planen, können diese ab sofort in den Geschäftsstellen der beiden Metropolregionen melden. Die Ansprechpartnerinnen sind:
Friederike Hackmann für die Metropolregion Nordwest Mail: info@metropolregion-nordwest.de und
Dr. Yvonne Brodda für die Metropolregion Hamburg Mail: info@metropolregion.hamburg.de

Mehr Infos finden Sie unter: www.wasserstofftage-nordwest.de


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