Nachhaltig wirtschaften, zukunftsfähig wachsen
Festmachen in Bremerhaven
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Gründerzentrum Green Economy geht in die Planungsphase

Objekt- und Fachplanungsleistungen EU-weit ausgeschrieben

Die Bremerhavener Wirtschaftsförderung plant im Auftrag der Entwicklungsgesellschaft Alter/Neuer Hafen mbH & Co. KG (BEAN) die Errichtung des nachhaltigen Gewerbegebietes Lune Delta. Als erstes Bauwerk und zugleich als „Eintrittskarte“ für das Gebiet soll ein ebenfalls nachhaltiges „Gründerzentrum“ errichtet werden, das verschiedene zentrale Funktionen für das Gewerbegebiet übernehmen soll. Die für die Realisierung des nachhaltigen Gründerzentrums erforderlichen Objekt- und Fachplanungsleistungen sind jetzt  im Wege eines EU-weiten Verhandlungsverfahrens mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb ausgeschrieben, qualifizierte Planer und Planungsbüros können sich an diesem Vergabeverfahren beteiligen.

Mit dem Bau des Gründerzentrums soll jungen Unternehmen aus dem Bereich „Green Economy“ nicht nur ein innovatives, nachhaltiges und unterstützendes Umfeld geboten werden, das Gebäude soll darüber hinaus auch zu einem „Leuchtturm der Nachhaltigkeit“ werden, der beispielhaft und überregional sichtbar eine Vorbildfunktion für nachhaltiges und energieeffizientes Bauen übernimmt und überregionale Aufmerksamkeit weckt. Das Gründerzentrum selbst soll damit zum Praxisbeispiel und idealerweise zur Heimat eines Fachkompetenzzentrums für nachhaltiges und gesundes Bauen und Betreiben eines solchen Gebäudes in Bremerhaven, im Land Bremen und in der Metropolregion Oldenburg, Bremen, Bremerhaven werden.

Die für die Realisierung des Projekts erforderlichen Objekt- und Fachplanungsleistungen werden jetzt angesichts ihrer engen Verzahnung und der vielfältigen Abstimmungsbedarfe zwischen den Planungsgewerken in ihrer Gesamtheit vergeben. Es sind Planungsleistungen der folgenden Leistungsbilder zu erbringen:

  • Objektplanung Gebäude und Innenräume (§ 34 HOAI)
  • Freianlagenplanung (§ 39 HOAI)
  • Tragwerksplanung (§ 51 HOAI)
  • Technische Gebäudeausrüstung (§ 55 HOAI).

Das Vergabeverfahren wird zweistufig abgewickelt, es gliedert sich in eine Bewerbungsphase mit Durchführung eines Teilnahmewettbewerbes und in eine Angebotsphase mit Durchführung von Bieterpräsentationen und Verhandlungsgesprächen.

In dem vorgeschalteten Teilnahmewettbewerb wird zunächst die Eignung der Bewerber geprüft, d.h. deren Fachkunde und Leistungsfähigkeit im Hinblick auf die zu erbringenden Planungsleistungen. In dem Teilnahmewettbewerb wählt der Auftraggeber geeignete Unternehmen aus, die anschließend zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert werden.

Die Auswahl der zugelassenen Bewerber erfolgt anhand der von den Bewerbern mit ihrem Teilnahmeantrag nachzuweisenden technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit. Zum Nachweis hierüber haben Bewerber mit ihrem Teilnahmeantrag Referenzen über die Erbringung von Planungsleistungen, die mit denjenigen aus dieser Ausschreibung hinsichtlich Planungsinhalten und -anforderungen vergleichbar sind, vorzulegen sowie die Erfahrung ihres vorgesehenen Projektteams zu dokumentieren. Diese beiden Aspekte werden im Rahmen der Prüfung der Teilnahmeanträge einer vergleichenden Bewertung unterzogen und im Anschluss eine Rangfolge der Bieter gebildet.

Die Vergabeunterlagen zu dieser Ausschreibung sind einschließlich etwaiger Änderungen im Verfahren sowie ergänzender Bewerber-/Bieterinformationen für die Dauer des gesamten Vergabeverfahrens hier abrufbar.


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