Nachhaltig wirtschaften, zukunftsfähig wachsen
Festmachen in Bremerhaven
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Freizeit/Erleben in Bremerhaven, Netzwerken

Mitglieder des Netzwerkes Pier der Wissenschaft präsentieren sich auf dem SeeStadtFest

BIS stellte das Lune Delta Konzept erstmals dem breiten Publikum vor.

Die wissenschaftlichen Einrichtungen und kulturellen Institutionen Bremerhavens haben sich in dem Netzwerk Pier der Wissenschaft zusammengeschlossen, um über eine gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit das Profil Bremerhavens als Wissenschaftsstadt zu schärfen und den hohen Stellenwert von Wissenschaft und Forschung zu verdeutlichen. Ziel ist, mit der Bevölkerung und in der Seestadt der Wissenschaft ein Gesicht zu geben. Ganz im Sinne des „Public understanding of Science“ soll Wissenschaft & Forschung für Jedermann mit neuen, aber auch traditionellen Veranstaltungsformaten erlebbar gemacht werden. Durch eine professionelle, langfristig ausgerichtete und systematische Kooperation mit der Stadt und der Wirtschaft und einer dauerhaften Kommunikation mit der Stadtgesellschaft will das Netzwerk zu einer wissensbasierten Stadtentwicklung beitragen.

Gemäß einer aktuellen Studie der Arbeitnehmerkammer Bremen waren in Bremerhaven im Jahr 2018 1.385 Menschen im Bereich Forschung und Entwicklung beschäftigt, 2007 waren es noch 635. Die Zahl der Arbeitsplätze im Wissenschaftsbereich hat sich damit in diesem Zeitraum mehr als verdoppelt – keine andere Branche in Bremerhaven hat sich so dynamisch entwickelt. Insgesamt arbeiten in Bremerhaven  2,6 Prozent der Beschäftigten im Bereich Forschung und Entwicklung. Zum Vergleich: in Bremen sind es 0,7 Prozent.

Geforscht und entwickelt wird im Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung, im Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik, im Fraunhofer Institut für Windenergiesysteme IWES, in den Thünen-Instituten für Seefischerei und Fischereiökologie, im Zentrum für Aquakulturforschung, im DLR Institut für den Schutz maritimer Infrastrukturen und im Technologie-Transfer-Zentrum ttz Bremerhaven. Forschung findet außerdem im Klimahaus, im Deutschen Auswandererhaus, im Deutschen Schifffahrtsmuseum, im Historischen Museum und natürlich an der Hochschule statt. Die Aufzählung der Einrichtungen macht deutlich: Die Bremerhavener Wissenschaftslandschaft ist ein wichtiger Impulsgeber für die Green Economy.

Einige Mitglieder des Netzwerkes PIER DER WISSENSCHAFT waren auch auf dem diesjährigen SeeStadtFest vertreten. Mit dabei war die BIS Bremerhavener Wirtschaftsförderung, die ebenfalls Mitglied des Netzwerkes ist und ihre Pläne für das nachhaltige Gewerbegebiet Lune Delta der breiten Öffentlichkeit vorstellte. Im Dialog mit den Bürgern konnten auf dem SeeStadtFest weitere Anregungen für das Projekt aufgenommen werden, die insgesamt durchweg positiv waren.

 

 


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