Nachhaltig wirtschaften, zukunftsfähig wachsen
Festmachen in Bremerhaven
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smart mobility

Copyright: Prof. Benjamin Wagner vom Berg

GREEN SCIENCE, Neues aus Forschung, Bildung, Wissenschaft

Smart Mobility Institute an der Hochschule Bremerhaven gegründet

Forschung beschäftigt sich mit nachhaltiger Logistik

Die Logistikbranche ist ein wichtiger Faktor, wenn es um das Erreichen der Klimaziele geht. Wirtschaft und Wissenschaft arbeiten gemeinsam an klimafreundlichen und nachhaltigen Alternativen zu bisherigen logistischen Prozessen. Auch Forschende an der Hochschule Bremerhaven beschäftigen sich in aktuellen Projekten mit verschiedenen Aspekten nachhaltiger Logistik. Um ihre Forschungsaktivitäten zu bündeln, wurde an der Hochschule Bremerhaven nun das Smart Mobility Institute von Prof. Dr.-Ing. Benjamin Wagner vom Berg, Prof. Dr. Miriam O´Shea und Prof. Dr.-Ing. Uwe Arens gegründet.

Berücksichtigung der drei Perspektiven der Nachhaltigkeit

Ziel des Instituts ist es, an der Neugestaltung logistischer Abläufe mitzuwirken. Berücksichtigt werden dabei die drei Perspektiven der Nachhaltigkeit: Ökologie, Soziales und Ökonomie. „Wir arbeiten in unseren Projekten an der Umgestaltung zu umwelt- und klimaverträglichen Logistikprozessen, der Schaffung fairer, sicherer und befriedigender Beschäftigungsverhältnisse in einem langfristig stabilen ökonomischen System sowie die Berücksichtigung einer gerechten Ressourcenverteilung“, erklärt Institutsleiter Prof. Wagner vom Berg. Ein wichtiger Baustein dabei sei die Digitalisierung.

Bezogen auf den Gütertransport kann der Forschungsrahmen wie folgt beschrieben werden: „Eine Smarte Logistik adressiert die Neugestaltung der Logistik mit dem Ziel einer höheren Effizienz und Resilienz unter Berücksichtigung aller drei Perspektiven der Nachhaltigkeit: Ökologie, Soziales, Ökonomie. Dies umfasst die Umgestaltung zu umwelt- und klima-verträglichen Logistikprozessen, die Schaffung fairer, sicherer und befriedigender Beschäftigungsverhältnisse in einem langfristig stabilen ökonomischen System sowie die Berücksichtigung einer gerechten Ressourcenverteilung (inter- und intragenerational). Die Digitalisierung bildet hierfür den zentralen Enabler. Sie ist dabei kein Selbstzweck, sondern Mittel zum Zweck, eine Logistik, welche allen drei Dimensionen der Nachhaltigkeit gerecht wird, zu ermöglichen.“

Dies geschieht im Rahmen einer angewandten Forschung und wird in seiner kooperativen Ausprägung auch interpretiert als eine Dienstleistung in den Bereichen Wirtschaft, Öffentliche Hand und Gesellschaft bei der Implementierung der Nachhaltigkeit in allen drei Dimensionen. Nur auf diese Weise sind beispielsweise auch die übergeordneten Klimaziele erreichbar und kann Forschung in einer direkten Umsetzung zur notwendigen Transformation in den genannten Bereichen beitragen.

Kooperation mit der Wirtschaft

An der Hochschule forschen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler schon seit einigen Jahren an nachhaltigen Logistikideen. Dabei arbeiten sie eng mit der regionalen Wirtschaft zusammen. „Wir interpretieren unsere Forschungstätigkeit als eine Dienstleistung in den Bereichen Wirtschaft, Öffentliche Hand und Gesellschaft bei der Implementierung der Nachhaltigkeit in allen drei Dimensionen. Nur auf diese Weise sind beispielsweise auch die übergeordneten Klimaziele erreichbar und kann Forschung in einer direkten Umsetzung zur notwendigen Transformation in den genannten Bereichen beitragen“, so Prof. Wagner vom Berg. Neben Einsatzmöglichkeiten von Wasserstoffantrieben im Güterverkehr gehört auch die Stärkung regionaler Händler zu den Forschungsthemen.

Weitere Informationen unter www.smart-mobility-institute.de.


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