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Festmachen in Bremerhaven
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Wie lebe ich in Zeiten des Klimawandels?

Eine spannende Diskussion am 8.4.2019 im Klimahaus Bremerhaven über die Frage nach einem richtigen und umweltbewussten Lebensstil

Bahn oder Fernbus? Schwein oder Rind? Vegetarisch oder vegan? Oder sind alle Mühen ohnehin vergeblich, weil der Einzelne gar nicht viel bewirken kann?

Die Familie Pinzler-Wessel stellte sich all diesen Fragen und hat in einem Selbstversuch ein Jahr lang erprobt, sich einen klimafreundlichen Lebensstil anzueignen – Mit Erfolg! Die Ergebnisse und Recherchen haben sie in ihrem praxisnahen Buch „Vier fürs Klima“ festgehalten.

Die studierte Ethnologin und Soziologin Jana Steingässer taucht leidenschaftlich gerne in andere Kulturen und Lebenswelten ein. Egal, ob sie mit ihrer Familie in einem Minibus durch Tansania tuckert, mit Inuit auf dem Polarstrom treibt oder zu Fuß die Alpen überquert – auf dem Heimweg ist ihr Gepäck voller Ideen und Geschichten, über die sie als Journalistin und Autorin für Magazine und Verlage schreibt.

Die DIE ZEIT-Autorin Petra Pinzler erzählt, wie es zu dem Selbstversuch kam, welche Erfahrungen und Erkenntnisse sie und ihre Familie gewonnen haben und wie sie es gemeinsam geschafft haben, ihren CO2-Ausstoß um 30 % zu senken.

Jana Steingässer berichtet über die Erfahrungen, die sie auf ihren Reisen gemacht hat und wie der Klimawandel das Leben der Menschen, denen sie auf ihren Reisen begegnet ist, beeinflusst hat.

Die Veranstaltung findet am 8. April 2019 ab 18 Uhr im Klimahaus Bremerhaven statt.  Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldung unter: Telefon 0471 902030-95 oder Email info@klimahaus-bremerhaven.de

 

Das Buch der Familie Pinzler-Wessel „Vier fürs Klima“ wurde von der Deutschen Umwelthilfe (DUH) mit dem UmweltMedienpreis ausgezeichnet. Die Natur-, Umwelt- und Verbraucherschutzorganisation ehrt mit diesem Preis Journalisten für herausragende Leistungen und die wirkungsvolle Präsentation von Natur- und Umweltthemen in den Medien.IDie beiden renommierten Journalisten Petra Pinzler und Günther Wessel haben aus ihrer politischen Haltung private Konsequenzen gezogen, getreu dem Motto „Das Politische ist privat“. Unter tätiger Mithilfe von Tochter und Sohn stürzten sie sich in die Welt der CO2-Fussabdrücke und der Recherche über alternativen Konsum.

„Den diesjährigen Preisträgern ist ein großer Idealismus gemeinsam: Ärmel hochkrempeln, anpacken und alte Muster aufbrechen. Sich selbst zu hinterfragen und das eigene Konsumverhalten radikal umzukrempeln. Seine große Reichweite zu nutzen und das Publikum nicht nur zu berieseln, sondern zum Mitmachen zu motivieren. Missstände nicht für ein paar billige Likes wie die Sau durchs Dorf zu treiben, sondern akribisch und sauber Politik und Unternehmen mit ihrem Fehlverhalten zu konfrontieren. Sie alle haben in ihrem Idealismus nicht nur etwas geschaffen, das bleibt; sie haben mit ihrer Begeisterung und ihrem Engagement andere angesteckt. Das Engagement und die Überzeugungskraft der Preisträger gibt uns Mut und die Zuversicht, dass auch unsere Arbeit auf fruchtbaren Boden fällt. Deshalb danken wir ihnen herzlich mit dieser Auszeichnung“, sagt der DUH-Vorsitzende Harald Kächele.

 


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