Nachhaltig wirtschaften, zukunftsfähig wachsen
Festmachen in Bremerhaven
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Best Practices aus der Wirtschaft, Energieeffizienz, Klimaschutz, Klimawandel

Grünes Gewerbegebiet – aktueller Stand der Planungen

Im Rahmen einer Informationsveranstaltung präsentierte die Bremerhavener Wirtschaftsförderung die bisherigen Arbeiten.

Die BIS Bremerhavener Wirtschaftsförderung möchte Schrittmacher für eine Green Economy werden. Hierfür werden nicht nur ansässige Unternehmen in den Bereichen Umwelt- und Klimaschutz unterstützt. Ziel ist es auch, neue Unternehmen aus der Erneuerbaren-Energien-Branche sowie Unternehmen, die nachhaltig wirtschaften möchten, in Bremerhaven anzusiedeln. Hierfür wird das Thema Green Economy kommuniziert, es werden Veranstaltungen zu einschlägigen, zu Bremerhaven passenden Fragstellungen wie z.B. nachhaltige Verpackungslösungen organisiert u.v.a.m. Für die Stadt von großer Bedeutung ist aber auch, Pilotprojekte aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien zu initiieren und vor allem zukunftsorientierte, bedarfsgerechte Infrastrukturen zu entwickeln, die den Anforderungen an eine „Green Economy“ gerecht werden. Mit der Entwicklung eines nachhaltig ausgerichteten Industrie- und Gewerbegebiets im Süden der Stadt kann Bremerhaven mit einem besonderen Highlight Unternehmen umwerben, die nachhaltig und ressourcenschonend produzieren wollen. Jetzt stellte der Geschäftsführer der BIS, Herr Nils Schnorrenberger, den aktuellen Stand der Planungen vor, die seit 2012 begonnen und seit 2016 durch das von Bund, Land und Stadt finanzierte Projekt „Green Economy“ weiter Fahrt aufgenommen haben.

Seitdem kümmert sich ein Regionalmanagement um die Vermarktung des Standorts, in einem Werkstattprozess wurde ein städtebauliches Konzept für die zu entwickelnden gewerblichen Flächen erstellt. Erste Erschließungsmaßnahmen sind bereits mit Straßen und Brücken realisiert worden. Die rund 150 Hektar große Fläche ist in fünf Bauabschnitte unterteilt worden, der erste soll jetzt auch energetisch erschlossen werden, so dass in drei Jahren das erste Unternehmen dort seine Arbeit aufnehmen kann. Als Initialzündung soll im ersten Bauabschnitt außerdem ein Gründer- und Gewerbezentrum entstehen, das Platz für Büros und Werkstätten bietet. Auf dem Gelände werden unterschiedliche Flächengrößen für Unternehmen angeboten. Die kleinsten Flächen stehen auf der Seite in Richtung Naturschutzgebiet zur Verfügung, in Richtung Fischereihafen werden die großen Flächen angeboten, mittlere in der Mitte. Eine grüne Mitte mit Wasser soll dafür sorgen, dass die Mittagspause zu Erholungszwecken eingesetzt werden kann. Doch nicht nur die Unternehmen selbst sollen möglichst klimafreundlich bauen und produzieren, auch die Versorgung mit Strom und Wärme soll mit nachhaltig produzierter Energie erfolgen. Strom soll mit Photovoltaikanlagen und einer Windenergieanlage aus der Nachbarschaft erzeugt werden. Außerdem bietet der unter dem Gebiet liegende Salzstock ideale Bedingungen für die Wärmeerzeugung durch Tiefengeothermie. Bis zur vollständigen Besiedelung des Gebietes werden etwa 20 Jahre vergehen.

 


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