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Fördermittel für mehr Umwelt- und Klimaschutz zu vergeben

Der Senator für Umwelt, Bau und Verkehr hat gemeinsam mit der Bremer Aufbau-Bank GmbH (BAB) und der BIS Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung und Stadtentwicklung mbH (BIS) die Ausschreibung „Innovation durch Kooperation“ gestartet.

Das Land Bremen möchte Forschungseinrichtungen und Unternehmen bei der Entwicklung von umwelt- und klimaentlastenden Produkten, Verfahren und Dienstleistungen unterstützen und hat jetzt entsprechende Fördermittel für diesen Zweck zur Verfügung gestellt, die aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) der Europäischen Union aufgestockt werden. Bis zum 15.10.2018 können, nach einer persönlichen Kurzvorstellung von Projektideen, Projektskizzen eingereicht werden. Ansprechpartner für Unternehmen und wissenschaftliche Einrichtungen aus Bremerhaven ist die BIS Bremerhavener Wirtschaftsförderung.

Ziel des Förderaufrufs ist es, die Entwicklung neuer Produkte und die Erarbeitung von Lösungen mit regionalwirtschaftlicher Relevanz und zum Schutz der Umwelt zu beschleunigen und so den Technologiestandort Land Bremen nachhaltig zu stärken. Es können beispielsweise Projekte gefördert werden, die eine Wirtschaftsweise unterstützen, die CO2 – Emissionen reduzieren, schädliche Emissionen z.B. durch die Schließung von Stoffkreisläufen verhindern oder Ressourcen schonen.

Es sollen ausschließlich Forschungsprojekte initiiert werden, die ihre Fragestellungen in Kooperationen mit mindestens einer Forschungseinrichtung und mindestens einem Unternehmen bearbeiten. Fördergrundlagen sind die „Richtlinie zur Förderung von Projekten der Angewandten Umweltforschung (AUF)“ und die Richtlinie zum „Programm zur Förderung anwendungsnaher Umwelttechniken (PFAU)“.

Eine Förderung von Unternehmen erfolgt mittels eines Zuschusses mit einer Förderquote von bis zu 50°%. Forschungseinrichtungen können mit einer Förderquote von bis zu 100 % bezuschusst werden. Kriterien einer Förderung sind:

  • Sitz oder Betriebsstätte im Land Bremen
  • erhebliche Umweltentlastungseffekte
  • hoher Innovationsgehalt des beantragten Projektes
  • großes technisches und finanzielles Risiko des Vorhabens
  • plausibler Lösungsweg und schlüssige Kostenkalkulation
  • mittelfristig gute Verwertungsmöglichkeiten und Marktaussichten.

 

Antragsverfahren

Der Senator für Umwelt, Bau und Verkehr hat für Bremen die BAB und für Bremerhaven die BIS mit der Projektträgerschaft der Ausschreibung beauftragt. Das Antragsverfahren ist dreistufig angelegt:
• Stufe 1: Erstgespräch mit BAB bzw. BIS auf Grundlage einer Ideenskizze (max. 2 Seiten). Aussichtsreiche Konsortien erhalten dabei die Gliederung einer Projektskizze.
• Stufe 2: Einreichen der Projektskizze bis zum 15.10.2018.
• Stufe 3: Nach Aufforderung zur förmlichen Antragstellung durch BAB bzw. BIS Einreichung des vollständigen Antrags bis zum 31.01.2019 .

Für weitere Informationen über den Förderaufruf steht in Bremerhaven Herr Guido Ketschau (Ketschau@bis-bremerhaven.de) zur Verfügung.

 


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