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Klimaschutz in der Hochschule Bremerhaven geht durch den Magen

Erste Positionsbestimmung und weitere Schritte in eine klimaorientierte Zukunft durch Klimaschutzkonzept

Die Hochschule Bremerhaven hat bereits seit langem die Bereiche des Klimaschutzes und das Nachhaltigkeitsthema in Forschung und Lehre integriert. Jetzt geht sie noch einen Schritt weiter. Ziel ist es, Studenten und Mitarbeiter dazu zu bewegen, auch im täglichen Alltag und in der Arbeitswelt verstärkt Maßnahmen zum Schutzes unseres Klimas umzusetzen und damit ein dauerhaftes umwelt- und klimagerechtes Verhalten zu erwirken. Hierfür wurde in den vergangenen Monaten ein integriertes Klimaschutzkonzept für und durch Mitarbeiter und Studenten der Hochschule Bremerhaven erstellt. In diesem Rahmen haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hochschulverwaltung und Lehre sowie Studierende in unterschiedlichen Themenworkshops vielfältige Maßnahmen für die Hochschule identifiziert und ausgearbeitet. Auf einer Präsentationsveranstaltung wurden jetzt die einzelnen Maßnahmen vor- und zur Diskussion gestellt sowie das neue Logo Kurs:Klima, das von einem Studenten entwickelt wurde, prämiert.

Aus den für das Klimaschutzkonzept betrachteten Handlungsfeldern „Gebäude der Hochschule und deren Energieversorgung“, „Mensa“, „Beschaffung/IT“, „Information und Kommunikation“, „Klimaschutz in Lehre und Forschung“, sowie die „Mobilität“ möchten wir hier nur identifizierte Maßnahmen für die Gebäude und das Mensaessen vorstellen:

Bei den Gebäuden wurde festgehalten, dass die Wärmeversorgung komplett durch Fernwärme aus dem Müllheizkraftwerk erfolgt. Rein rechnerisch weist die produzierte Wärme dadurch nur geringe CO2 Emissionen auf, Einsparpotenziale sind dadurch nur gering. Weitere Maßnahmen für die Gebäude wären aber das Einführen eines Energiemonitoring, ein hydraulischer Abgleich, ein Projekt zur allgemeinen Sensibilisierung der Nutzer, Lastgangoptimierung, Umstellung auf LED-Beleuchtung u.v.a.m.

Einen besonderen Stellenwert in Bezug auf CO2 Minderungspotenziale hat der Speiseplan der Mensa. Dadurch, dass der Anteil der veganen und vegetarischen Gerichte erhöht wird, mehr Bio-Lebensmittel und weniger TK-Ware eingekauft werden und mehr saisonale Gerichte angeboten werden, ergibt sich gemäß des vorgestellten Klimaschutzkonzeptes ein theoretisches Einsparpotenzial an CO2 Emissionen von ca. 50%!

Die Vegetarier bzw. die Veganer wird dieses Ergebnis freuen, den Fleischessern werden jetzt hoffentlich noch mehr kulinarische Alternativen zu Schwein & Co. geboten. Wir beglückwünschen die Hochschule auf jeden Fall zu ihrem Klimaschutzkonzept und wünschen bei der weiteren Umsetzung viel Erfolg!


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