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Große Luneplate
Nachhaltig Bauen, Naturschutz

Gewerbeflächen auf der Luneplate schaffen Perspektiven

Bürgermeister Sieling betont die wirtschaftliche Bedeutung der Luneplate für Bremerhaven

Der Präsident des Senats, Bürgermeister Carsten Sieling, hatte am 20. August 2017 den Fahrradtag auf der Luneplate besucht und nutzte die Gelegenheit, sich über die vielfältigen Ansprüche an den ökologischen Ausgleich für Hafenbauprojekte, über die abwechslungsreiche Flora und Fauna, über den ökologischen Wert der Wasserbüffel und über den Hochwasserschutz für Bremerhaven informieren zu lassen. Bürgermeister Carsten Sieling erinnerte dabei daran, dass die Entwicklung der Luneplate auch Ergebnis einer hervorragenden interkommunalen Zusammenarbeit mit der Gemeinde Loxstedt gewesen ist, die letztlich in der Gebietsübertragung im Jahr 2010 ihren Ausdruck fand. Damals erhielten das Land Bremerhaven und die Stadt Bremerhaven etwa 15 Quadratkilometer Fläche hinzu. Bremerhaven wuchs damit um fast 20 Prozent. Sieling betonte, dass die Luneplate nicht nur ökologisch wertvoll sein, sondern auch wichtige Perspektiven für den Wirtschaftsstandort Bremerhaven schaffe. Die Industrie- und Gewerbeflächen, die sich an das Naturschutzgebiet anschließen, seien von unschätzbarer Bedeutung für die weitere wirtschaftliche Entwicklung Bremerhavens. Deshalb, so Sieling, stehe die Erschließung dieses Gebietes auf der politischen Agenda des Senats ganz weit oben.

Beeindruckt zeigte sich Sieling von der unmittelbaren Erlebbarkeit der Natur auf der Luneplate. „Die Aufenthaltsräume und Informationsangebote sind der beste Beleg dafür, dass Naturschutz auch erlebbar sein kann. Auch hierfür ist die Luneplate ein best-practice-Beispiel.

Die Bremerhavener Wirtschaftsförderung entwickelt auf den Flächen, die sich an das Naturschutzgebiet anschließen, ein „grünes“ Gewerbegebiet. Dabei sollen die Aufenthalts- und Informationsangebote des Nuturschutzgebietes in die Planungen miteinbezogen werden, um einen Mehrwert für die Unternehmen und deren Beschäftigte zu bieten, die sich dort zukünftig ansiedeln.


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